Soziales

Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit eintreten.

03. Mai 2011  Allgemein, Arbeit, Soziales

In diesem Jahr wurde zum 122. Mal der 1. Mai als Protest- und Gedenktag der internationalen Arbeiterbewegung begangen.  Während die offizielle DGB-Kundgebung in Bergisch Gladbach erst für 11 Uhr angesetzt war, war die LINKE. bereits viele Stunden im Voraus.  In aller Morgenfrühe wurden auf dem Konrad-Adenauer-Platz Stände und Fahnen angebracht.  Viele Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten waren am Sonntag zur Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) gekommen, um die Forderungen der Gewerkschaften und auch der LINKE. zu unterstützen.

Frauen, Männer, Jugendliche, Kinder und Familien kamen zum Infostand des Kreisverbands der LINKE.. Einer der wichtigsten Forderungen der LINKE. ist ein existenzsichernder gesetzlicher Mindestlohn. In den Parlamenten und auf der Straße. Am 1. Mai war diese Forderung nicht zuletzt durch die deutliche Präsenz der LINKEN aus dem Ortsverband Bergisch Gladbach unüberhörbar und unübersehbar. Die gute Beteiligung an der Maikundgebung ist ein Beleg dafür, was wir alles gemeinsam erreichen können, wenn wir  gemeinsam und zielstrebig für soziale Gerechtigkeit in unserem Land eintreten.

Der Kreisverband DIE LINKE. Rheinischer-Bergischer Kreis ist der Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) gerne gefolgt. Aus dem Kreis haben die LINKEN Ortsverbände Bergisch Gladbach, Rösrath, Wermelskirchen und Kürten an der 1. Mai-Kundgebung in Bergisch Gladbach aktiv teilgenommen.

Gemeinsam mit Ihnen! Gemeinsam mit Euch!

1. Mai 2011 – gemeinsam für den Mindestlohn!
DGB-Kundgebung in Bergisch Gladbach

27. April 2011  Allgemein, Arbeit, HartzIV, Soziales, Wirtschaft

“Der Arbeiter soll seine Pflicht tun, der Arbeitgeber soll mehr tun als seine Pflicht.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

In diesem Jahr wird zum 122. Mal der 1. Mai als Protest- und Gedenktag der internationalen Arbeiterbewegung begangen. Gleichzeitig tritt an diesem Tag die Arbeitnehmerfreizügigkeit in Kraft. Der deutsche Arbeitsmarkt steht damit auch Beschäftigten aus Mittel- und Osteuropa ohne Einschränkungen offen. Das ist ein guter Schritt auf dem Weg zu einem vereinten Europa. Es ist ein schlechter Schritt für die arbeitenden Menschen, wenn Arbeitgeber nicht daran gehindert werden, die Konkurrenz zwischen ihnen auszunutzen und die Löhne weiter zu drücken. Das wirksamste Mittel gegen Lohndumping ist die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindest- lohns. DIE LINKE kämpft für einen existenzsichernden gesetzlichen Mindest- lohn. In den Parlamenten und auf der Straße. Unüberhörbar und unübersehbar. Zum Beispiel am 1. Mai 2011. Gemeinsam mit Ihnen! Gemeinsam mit Euch!

Kommt am Sonntag, den 1. Mai zur Kundgebung des Deutschen Gewerkschaft Bunds in Bergisch Gladbach und unterstützt die Forderung der LINKEN.

11:00 Uhr: Kundgebung auf dem Konrad-Adenauer-Platz mit Ernst Busch, Geschäftsführer NGG-Region Köln-Bonn und Kolleginnen und Kollegen aus  Gewerkschaften und Betrieben

Kultur: Frauenchor des Bildungs- und Kulturzentrums, Band »Schlagsaite«
»Markt der Möglichkeiten«:

Informationen von Verbänden und Organisationen aus Bergisch Gladbach

Internationale Spezialitäten

Dringend Antrag auf Bildungspaket stellen!

25. April 2011  Allgemein, Bildung, HartzIV, Soziales

Die Stadtratsfraktion DIE LINKE./BfBB in Bergisch Gladbach rät allen Familien im Hartz-IV-Bezug oder mit geringen Verdiensten noch im April bei der KAS das „Bildungspaket“ für ihre Kinder beantragen. Zwar hätte die Regierung angekündigt, die Fristen vielleicht zu verlängern, trotzdem wird empfohlen noch kurzfristig einen Antrag einzureichen.

„Familien, die diese Frist verstreichen lassen, verlieren dringend benötigtes Geld, weil sie es nicht rückwirkend beantragen können“, so Tomás Santillan, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE./BfBB. Die Förderung von zehn Euro pro Monat und Kind, zu der die Bundesregierung durch das Bundesverfassungsgericht verpflichtet worden war, beinhaltet Zuschüsse zum schulischen Mittagessen, zu Vereinsbeiträgen und zur Nachhilfe von Kindern einkommensschwacher Familien.

Die vom Bundesarbeitsministerium festgelegte Frist zur Beantragung der Hilfen kritisiert die Tomás M. Santillán scharf: „Viele Familien kennen diese Frist überhaupt nicht“. Auslöser dieses Umstandes sei die verspätete Verabschiedung des Bildungspakets. Nachdem die Regierung in Verhandlungen mit der Opposition die Hilfen verschleppte, würde sie nun die Auszahlung durch illusorische Fristen unmöglich machen. „Merkel und ihre Minister wollen den bedürftigen Familien nicht helfen, sie wollen an ihnen sparen. Wir möchten allen Bedürftigen raten: Gehen Sie zur KAS oder Familienkasse und beantragen Sie die Hilfen umgehend für Ihre Kinder.“

Alle Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, haben Anspruch auf dieses Bildungspaket. Der Zuschuss muss von Bezieherinnen und Beziehern von ALG II oder Sozialhilfe noch vor Ende April bei der Arge beantragt werden und wird dann rückwirkend ab Januar 2011 gezahlt. Bezieherinnen und Bezieher von Kinderzuschlag/Wohngeld müssen ihren Antrag bei der Familienkasse bis Ende Mai stellen.

Der Antrag kann formlos gestellt werden.
Unter http://www.linksfraktion-gl.de/bildungspaket/ stellt die Fraktion einen Vordruck für
den Antrag zur Verfügung.

LINKE im Landtag fordert NRW-Card für einkommensarme Menschen

15. April 2011  Allgemein, HartzIV, Soziales

Die Fraktion DIE LINKE. stellte heute im Landtag ihren Antrag zur Einführung eines Sozialtickets („NRW Card“) vor und löst damit eines ihrer zentralen Wahlversprechen ein.

Der politische Hintergrund: In NRW leben rund zwei Millionen Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind: Hartz-IV-Bezieher/-innen, Grundsicherungsempfänger/-innen, Niedriglohnbezieher/-innen. Diese Menschen können sich Fahrkarten oder Besuche von Kulturveranstaltungen kaum leisten, weil sie ihr geringes Einkommen ganz für ihre Existenzsicherung ausgeben müssen. Damit sind sie von Mobilität und einer aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben faktisch ausgeschlossen.

DIE LINKE will, dass das Land den einkommensarmen Menschen in NRW eine „NRW-Card“ für maximal 15 Euro pro Monat zur Verfügung stellt, mit der sie alle Verkehrsangebote und alle kulturellen Angebote des Landes nutzen können.
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12 Jahre digitale Solidarität mit Soliserv

31. Dezember 2010  Arbeit, Soziales

Soliserv-LogoSoliServ ist eine Erfolgsgeschichte, die auf dem ehrenamtlichen Engagement einer einzelnen Person beruht. Mit diesen Worten würdigte Prof. Dr. Wolfgang Däubler in seiner Laudatio das Wirken von Georg Dresel. Entgegen dem Zeitgeist und dem damit verbundenen Streben nach Profit habe dieser unentgeltlich in seiner Freizeit eine Internetplattform geschaffen, auf die jedermann zu jeder Zeit kostenfrei zugreifen kann. Bei SoliServ handele es sich um eine äußerst nützliche Einrichtung, welche die Vitalität der Interessenvertretung aufrechterhält.

Wie alles begann
Inspiriert von der Zeitschrift „Computer- Information“ sowie dem damaligen Internetangebot „Solinet“ der Hans-Böckler-Stiftung reifte Ende 1997 in Georg Dresel die Idee, die Informationsbeschaffung von Betriebsräten zu verbessern. Vor allem wollte er es den Interessenvertretern ermöglichen, auf Be- triebsvereinbarungen anderer Gremien zurückgreifen zu können. Anfang 1998 begann er mit der Realisierung seiner Überlegungen. So dokumentierte er die ersten 50 Betriebsvereinbarungen, die er im Internet fand. Unterstützung fand er unter anderem bei der Hans-Böckler-Stiftung. Mitte Mai 1998 war es dann soweit: www.soliserv.de ging in Betrieb. Continue reading “12 Jahre digitale Solidarität mit Soliserv” »

Energie muss bezahlbar bleiben

29. Dezember 2010  Soziales

“Die für Anfang Januar angekündigten Energiepreiserhöhungen steigern erneut die Belastungen für Verbraucherinnen und Verbraucher und garantieren den Konzernen rund 2 Milliarden Gewinne”, kritisiert die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch, die Preispolitik der Energiekonzerne. Gesine Lötzsch weiter:

Diese Preispolitik der Energiekonzerne trifft ebenso Kommunen, die ohnehin schon klamm sind. Sie müssen die Heizkostenpauschalen für Hartz-IV-Haushalte stemmen, die nicht einmal deren Kosten decken. Dieser Griff in die Haushalte der Bürger und Gemeinden geschieht mit Billigung der Bundesregierung. Statt endlich Sozialtarife mit erschwinglichen Energiepreisen einzuführen, lässt die Regierungskoalition die Energiekonzerne gewähren, Preiserhöhungen unbegründet auf die Haushalte umzulegen. Diese Lobbypolitik ist Ausdruck der wachsenden sozialen Kälte in unserem Land. Faire Energiepreise können nur durch eine funktionierende Preisaufsicht und Sozialtarife garantiert werden. Energiekonzerne gehören endlich in die öffentliche Hand.